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Firmengeschichte
Nach dem Tod des Gründers
übernahm Walter Herlitz 1930 das Unternehmen. Er verkaufte es am
15. Oktober 1936 an Herrn Gustav Noll. Herr Noll behielt natürlich
den Spezialzweig Kunsttransporte und den Versand von Studentengepäck
jeweils zum Semesterende bei; er entwickelte den Betrieb jedoch in
den drei Jahren bis Kriegsende zu einem modernen
Möbeltransportunternehmen. 1939 kaufte er das Betriebsgrundstück am
Petuelring 104. Im Laufe der Kriegsereignisse wurde bis auf ein
Auto und drei Bahnmöbelwagen der 1980 erfolgte ein weiterer Schritt nach vorne. Auf einem inzwischen erworbenen, großen Grundstück im Industriegebiet Eching wurde ein modernes Lagerhaus für Containerbeladung gebaut. Diese Lagerung ohne Umzuladen kam den Wünschen der Kunden so entgegen, das bereits 1987 die nächste Erweiterung folgen konnte. Herr Noll erkannte frühzeitig, dass in der sich veränderten Welt ein mittelständisches Unternehmen nur in der Kooperation Überlebenschancen hat. So wurde die Firma J. H. Herlitz Möbeltransporte GmbH & Co. KG im Jahre 1970 Mitglied der EUROVAN, einem Verbund von 60 namhaften europäischen Möbeltransportfirmen und 1978 Mitglied bei der CONFERN, der ältesten und größten deutschen Laderaumausgleichsgesellschaft des Umzugsgewerbes. Die Bedeutung des Unternehmens auf internationalem Gebiet zeigt sich insbesondere durch die Mitgliedschaft bei der OMNI (Overseas Moving Network International Ltd.) einem Verbund von 240 nach Qualitätskriterien ausgewählten Speditionsunternehmen, die insbesondere im Überseegeschäft in allen fünf Erdteilen der Welt tätig sind. 2001 verkaufte Herr Gustav Noll die Firma an mehrere Gesellschafter und begab sich in seinen wohlverdienten Ruhestand. Seit dem 01.07.2005 erlebt das Unternehmen seinen "Zweiten Frühling", den die beiden ehemaligen Mitarbeiter und nun neuen Geschäftsführer Herr Hermann Rottmar und Frau Helga Lippolt (11x Confern-Mitarbeiterin des Jahres) durch großes Engagement eingeleitet haben. |